Ep. 59: ÖPNV-Beschäftigte lassen die Muskeln spielen | mit Katja Barthold

Shownotes

Am Montag standen Bus und Bahn in ganz Deutschland still, sehr zum Ärger neoliberaler Kommentatoren und Politiker, aber auch nicht weniger Pendler. Bei Weekly sprechen wir mit Katja Barthold von Ver.di über die Forderungen der Busfahrer und wie sie versuchen Solidarität zu organisieren in Zeiten, in denen »Teile und Herrsche« die politische Agenda bestimmt.

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Musik: Kevin MacLeod (Local Elevator) / Lizensiert mit Uppbeat: WNHYXQPDU5IIKDJR

Thumbnail: IMAGO / Panama Pictures

Transkript anzeigen

00:00:00: Es sind immer die aus dem Handel, die von VW.

00:00:03: Aber wir gehören alle zusammen.

00:00:05: Und spätestens wenn die Kita streiken, merkt man erst mal, welche Eltern alle zu Hause bleiben müssen, wenn die Beschäftigten nicht ihre Arbeit machen.

00:00:12: Ja, ist eine Herausforderung, vor allen Dingen mit den Sprüchen, die wir jeden Tag hören von Herrn Merz.

00:00:16: Aber vielleicht eint uns das ja auch.

00:00:18: Wenn wir jetzt alle faul sind und alle immer nur krank machen, dann sind wir ja irgendwie auch wieder in einem Boot.

00:00:29: Herzlich willkommen bei Jackebin Weekly.

00:00:31: Ich bin Loren Ballhorn, Chefredakteur von Jackebin.

00:00:33: Vergangenen Montag wurde deutschlandweit gestreikt und zwar im ÖPNV-Bereich.

00:00:39: Büsse und Bahne fuhren nicht, Pendler kamen spät oder gar nicht zur Arbeit und zumindest einige Talkinghands der bürgerlichen Politik fingen öffentlich an darüber zu spekulieren, ob man nicht in diesem doch so kritischen Dienstleistungsbereich das Streikrecht.

00:00:54: einschreiten müsste.

00:00:55: Eigentlich eine krasse Ansage in einem Land oder in einer Gesellschaft, wo die Gewerkschaften doch ein etablierter gesellschaftlicher Partner sind und ihr Streikrecht mehr oder weniger vom Arbeitgeber respektiert wird.

00:01:08: Doch vielleicht auch exemplarisch für die Situation in Deutschland, im Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Und.

00:01:25: nicht wenige Arbeitgeber, konservitiver Politiker und so weiter, fordern das angesichts der wirtschaftlichen Lage, die Arbeitnehmerseite jetzt eigentlich eine Nullrunde akzeptieren sollte, auf Lohnforderungen und Verbesserungen im Arbeitsplatz verzichten sollte, im Interesse des Gemeinwohls, um die deutsche Wirtschaft wieder anzukurben.

00:01:43: Doch zumindest die Busfahrer von Verdi waren nicht bereit, diese Forderung zu akzeptieren und gingen trotzdem am Montag in den Streik.

00:01:51: Für nächste Woche sind auch weitere Warnstreiks im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde geplant.

00:01:56: Wir diskutieren gleich mit Katja Barthold von Verdi über die Strategie der Werkschaften, wie der Streik am Montag gelaufen ist, was sie in den kommenden Wochen erwartet und auch ein bisschen insgesamt über die Lage der Arbeiterbewegung in Deutschland, in Zeiten von knappen Kassen, wirtschaftlich stagnation und eine zunehmend aggressive Bundesregierung.

00:02:17: Doch bevor wir zur Katja switchen, hier nochmal die Erinnerung, wenn du Jackbin Weekly gerne hörst, wenn du möchtest, dass der Podcast noch länger geht, viel länger geht natürlich, dann bitte abonniert uns, lässt einen positiven Kommentar oder Bewertung ab auf dem App deiner Wahl und empfiehlt uns gerne weiter an Freundinnen, Kollegen, Genossen etc.

00:02:39: Und nicht zuletzt, wenn du es noch nicht tust, kannst du uns finanzielle unterstützen, indem du ein Abo bei jackabin.de slash Abo kaufst.

00:02:50: Wir sind dankbar für eure Unterstützung.

00:02:52: Bis gleich.

00:02:52: Hallo Katja, herzlich willkommen bei Jackabin Weekly.

00:02:55: Hallo.

00:02:55: Lass uns mit dem Streik am vergangenen Montag anfangen.

00:03:03: Der war ja bundesweit, er hat auch durchaus für Ärger gesorgt.

00:03:07: unter manchen Pendlern, aber auch unter nicht wenigen konservativen Politikern.

00:03:11: Wie würdest du als Gewerkschafterin den Streik oder den Warnstreik auswerten?

00:03:17: Also erstmal war das natürlich für uns ein erfolgreicher Warnstreik, weil es stand alle still.

00:03:21: Das ist das Ziel eines Streiks.

00:03:24: Und auch die Berichterstattung, muss ich sagen, im Vergleich zu vor zwei Jahren, wo die letzte Tarifrunde im Nahverkehr lief, war eigentlich sehr positiv.

00:03:34: Und ich glaube die Öffentlichkeitsarbeit, die wir da vor allen Dingen in den letzten zwei bis vier Jahren gemacht haben, hat da wirklich was gebracht.

00:03:40: Deswegen, also wir sind da eigentlich gerade sehr zufrieden.

00:03:42: Ja, den Unwohl gibt es.

00:03:43: Es ist nun mal Teil von dem, was die Beschäftigten da tun.

00:03:47: Aber auch da muss ich sagen, neben dem Online-Kommentaren, die halt immer ein bisschen schwierig sind, sind die Präsenzreaktionen eigentlich sehr gut gewesen.

00:03:59: Und kannst du vielleicht kurz gezielen, vielleicht viel zuhörer, die sich mit Gewerkschaftspolitik nicht so gut auszukennen?

00:04:08: Also nicht, was eine Tarifrunde ist, aber wie funktioniert eine Tarifrunde?

00:04:11: Weil es laufen verdammt viele Tarifverträge aus dieses Jahr.

00:04:15: In ganz vielen Branchen, Branchen deutschlandweit stehen neue Verhandlungen an.

00:04:20: Wie ist so eine Tarifrunde aufgebaut?

00:04:22: Was bringen die Gewerkschaften mit?

00:04:24: Was bringen die Arbeitgeber mit?

00:04:26: Also jetzt erstmal so prinzipiell ist der Ablauf eigentlich immer gleich oder ähnlich, egal ob es jetzt quasi ein Haustarif ist für eine kleine Firma, wo sie beschäftigt sind oder ob es ein bundesweiter Tarifvertrag ist.

00:04:40: Das ist erstmal vom Prinzip her egal.

00:04:43: Erst mal stellen die Kolleginnen und Kollegen Forderungen auf, vor allen Dingen eben die Werdemitglieder, denn die sind ja diejenigen, die auch den Tarifvertrag erkämpfen, deswegen dürfen.

00:04:53: Meistens machen wir es so, dass Beschäftigten Befragungen laufen, alle dürfen ihre Meinung sagen, entscheidend tun das natürlich dann Werdemitglieder und vor allen Dingen die von ihnen gewählte Tarifkommission.

00:05:03: Das sind ihre Kolleginnen und Kollegen, sage ich auch immer, das bin nicht ich im Büro, ich mache hier nicht Forderungen, das sind eure Kolleginnen und Kollegen.

00:05:10: die dann zusammensitzen und sagen, okay, was können wir fordern?

00:05:12: Und da werden sich verschiedene Sachen angeguckt.

00:05:15: Das ist natürlich einerseits Preisentwicklung, gerade ein großes Thema, weil die Arbeitgeber, die argumentieren gerade gerne mit Inflation, deswegen gucken wir gerne auf die Preisentwicklung.

00:05:26: Auf der anderen Seite ist aber auch sehr, sehr entscheidend die Stärke.

00:05:29: Also wie gut sind die Beschäftigten organisiert?

00:05:32: Da traut man sich natürlich ein bisschen mehr, wenn die Kolleginnen und Kollegen auch sich zusammengeschlossen haben.

00:05:38: Und genau das, warum es immer heißt, wer die streikt ständig, wir streiken halt ständig, weil es so viele verschiedene Tarifverträge gibt.

00:05:46: Und das ist auch ein Problem, denn es wäre schon schöner, wenn man sagen könnte, alle Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst gehen jetzt gemeinsam auf die Straße.

00:05:58: Das ist aber eigentlich nicht möglich, oder?

00:06:02: Es war mal so.

00:06:03: Also bis zum Jahr zwei Tausend Fünf gab es den Bundesangestellten Tarifvertrag und der wurde dann von Arbeitgeberseite aufgekündigt und hat dann, je nachdem, wie stark man eben in den jeweiligen Bereichen organisiert war, Folge Tarifverträge hat.

00:06:16: Seitdem gibt es eben den Tarifvertrag für die Kommunen und Bund.

00:06:20: Das ist ein Tarifvertrag.

00:06:22: Dann gibt es den Tarifvertrag der Länder.

00:06:23: Und dann gibt es in jedem Bundesland, das ist auch die Freude, die wir gerade haben, einen eigenen Tarifvertrag im Nahverkehr mit ganz anderen Bedingungen.

00:06:32: Und dementsprechend haben wir gerade überall eigentlich verschiedene Forderungen.

00:06:37: Und ja, ich meine, das war auch natürlich eine Angriff auf die Arbeitnehmerin Seite, aber muss auch sagen, der konnte nicht überall gleich gut abgewertet werden.

00:06:46: Und die Idee ist immer noch zu sagen, dass uns alle einen Tarifvertrag haben, aber scheitert halt an der Arbeitgeberseite.

00:06:53: Du meintest, es konnte nicht überall gleich gut abgewert werden.

00:06:56: Was meinst du damit konkret?

00:06:59: Na ja, die Tarifverträge, die dann daraus entstanden sind, sind natürlich auch unterschiedliches Niveau.

00:07:03: Also der Tarifvertrag der Kommunen und Bund ist... immer noch besser als der Tarifvertrag der Länder.

00:07:10: Die Tarifverträge des Nahverkehrs, die haben in den letzten Jahren sehr gut aufgeholt, aber die hingen auch lange noch hinterher.

00:07:17: Da würde ich gar nicht sagen, dass es so ein Outlast ist, sondern unterschiedlich in den Bundesländern auch ist.

00:07:22: Ja, und das ist natürlich auch was, wo wir immer wieder sagen, wir vergleichen uns mit.

00:07:26: Also jetzt gerade in der Tarif von der Länder vergleichen sich die Kollegen natürlich auch mit dem Tarifvertrag, ihre Kollegen in der Stadtverwaltung, weil wenn man es jetzt runterbericht auf den Alltag, auf den In jener, jetzt sag ich mal, dann mach ich ja als Bewohnerin keinen Unterschied.

00:07:41: Ist jetzt der Kollege hier, der mich im Bus fährt.

00:07:44: Ist das die Kollegin in der Stadtverwaltung?

00:07:47: Oder ist es die Kollegin in der Landesverwaltung oder in der Schule oder was auch immer?

00:07:52: Also von außen ist es für uns der öffentliche Dienst.

00:07:55: Tariflich sind daher Unterschiede.

00:07:58: Und was sind, wer sind sozusagen die Spitzenreiter im ÖPNV von den Bundesländern?

00:08:06: Wer hat die besseren Tarikverträge erkämpft?

00:08:08: Also Schleswig-Holch, also der Nord ist ziemlich gut, weil die sind sehr organisiert, die haben auch schon die thirty-fünf-Stunden-Woche erkämpft.

00:08:15: Aber wenn die jetzt nicht nach Ende tabellen, fragt sie.

00:08:18: Ja, und die haben auch einen vierzig Tage dafür gestreikt.

00:08:21: Aha.

00:08:22: Muss man dazusagen, ja, das ist jetzt nicht einfach so passiert.

00:08:25: Wer

00:08:25: kämpft, wer kämpft, kann gewinnen.

00:08:27: Überraschend, ne?

00:08:29: Das kann auch mal klappen, ist ja mein Motto jetzt auch, weil natürlich die Ängste der Kolleginnen in den Streik zu treten.

00:08:36: Also das ist jetzt nicht geringen.

00:08:39: Insofern kann man da wirklich sagen gut ab, weil das ist nicht einfach, so lange durchzuhalten und da auch ja die Kollegen zusammenzuhalten.

00:08:50: Und jetzt mit Blick auf die kommenden Verhandlungsrunden.

00:08:52: Also die finden ja an unterschiedlichen Tagen Start, aber Einige fangen nächste Woche und dann auch über nächste Woche an.

00:09:01: In Hessen sind jetzt auch weitere Warnstreiks angekündigt für kommende Woche.

00:09:06: Wie schätzt du die Kampfbedingungen sozusagen ein in den letzten Wochen?

00:09:11: Haben wir mit weiteren Streiks und Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen?

00:09:18: Ich liebe diese Frage.

00:09:19: Müssen wir jetzt weiter verzichten auf unserem Bus?

00:09:24: Ja, wahrscheinlich schon.

00:09:26: Also ich kann es nicht für jedes Bundesland sagen und verraten, werde ich jetzt eh nicht nächste Streiktermine, aber der Auftakt, den wir jetzt hatten, also was ja schon aus unserer Gewerkschaftssicht, ist das natürlich ein totaler Errungsschaft, dass wir es geschafft haben, bundesweit zu streiken, wenn wir doch in jedem Bundesland einen eigenen Tarifvertrag haben.

00:09:41: Also jeder hat andere Forderungen, überall sind andere Verhandlungsstände, die Verhandlungstermine sind komplett unterschiedlich.

00:09:47: und trotzdem haben wir bundesweit, ja, geschafft, irgendwie die Straßennamen zu legen, das ist für uns erstmal ein Erfolg.

00:09:54: und jetzt muss es natürlich auch müssen wir individuellen Bundesländern auch gucken, wie machen wir weiter.

00:09:59: Unser nächster Verhandlungstermin in Thüringen ist nächste Woche Mittwoch.

00:10:03: Ja, und da werden wir jetzt erst mal gucken, was da rauskommt.

00:10:06: Und die Arbeitgeberseite, also der KfV Thüringen hat nicht nur unsere Forderungen nach einer thirty Stunden Woche und Endgelderhöhung nicht erfüllt, was ist erst mal keine Überraschung ist, sondern sie haben einen eigenen Forderungskatalog hingelegt, der ist nicht ohne.

00:10:22: Also Arbeitszeiterhöhungen mit Möglichkeit bis auf zweiundvierzig Stunden, Schichtverlängerung und Entgelt maximal, geringe Ausgleichszahlung.

00:10:32: Das ist schon auch ein Angriff, vor allen Dingen auch auf die Wertschätzung der Kolleginnen und Kollegen, weil es ist also so Schichtdienst, brauche ich ja, glaube ich, auch vielen gar nicht erzählen, ist nicht ohne.

00:10:43: Und die Arbeitsbedingungen über NV, also die Leute sind an der Belastungsgrenze oder schon darüber hinaus.

00:10:49: Insofern denke ich, wenn sich da nicht bewegt, dann wird es weiter zu Ausfällen von Bus und Straßenbahn kommen.

00:10:58: Ja, du hast gesagt, das ist quasi ein Angriff auf die Wertschätzung.

00:11:03: Was für eine Rolle spielt auch so?

00:11:07: Themen oder nicht Themen, aber Elemente wie stolz in einem solchen Arbeitskampf.

00:11:12: Also wie viel ist rein monetär zu bemessen und wie viel geht auch um Fragen der Wertschätzung, der Beteiligung.

00:11:20: Kann man das überhaupt auseinander dividieren?

00:11:23: Also es gehört auch immer zusammen und ich finde das eine sehr gute Frage, weil es tatsächlich Sonst heißen würde da, wo es am schlechtesten läuft, wo die schlechteste Bezahlung ist, da wären die Leute am meisten streiktbereit.

00:11:39: Und so ist das ja gar nicht.

00:11:40: Sondern es geht natürlich auch viel darum, habe ich auch den Stolz und die Gemeinschaft, das überhaupt mir zuzutrauen.

00:11:49: Deswegen ist da Stolz, meiner Meinung nach, wird ja oft negativ betrachtet.

00:11:53: Ich finde es eigentlich eine gute Eigenschaft, den Stolz zu haben, zu sagen, ich bin hier Beschäftigte und Beschäftigte.

00:11:58: Und ohne mich geht hier nichts.

00:12:00: Und wenn es dann noch besser läuft, erkenne ich auch an, dass es ohne uns alle hier nicht geht.

00:12:04: Und ich glaube, so eine Grundstolz, den brauchen die Leute und der ist nicht überall gleich.

00:12:10: Ich muss auch sagen, ich habe ja auch mal im Baden-Württemberg gearbeitet als Gewerkschaftssekretärin.

00:12:15: Ich würde sagen, da haben wir aus Deutschland auch noch ein Thema.

00:12:18: Wir sind manchmal stolz, aber auf die falschen Sachen.

00:12:22: Aber so ein Arbeiterin stolz.

00:12:24: Ja, den wurden den Leuten auch ein Stück weit genommen, würde ich sagen, durch Treuhandgeschichte etc.

00:12:30: oder auch Umstrukturierung und Privatisierung von öffentlichen Dienst.

00:12:34: Also ich habe auch als ich hier angefangen habe eine Tariflandschaft im ÖPNV vorgefunden, die kann man sich gar nicht vorstellen.

00:12:40: Da gab es Haustarifverträge, da gab es mehrere Verbandstarifverträge.

00:12:44: Also das ist ja keine Geschlossenheit.

00:12:47: Und ja, irgendwie auch viele Abwehrkämpfe verloren zu haben.

00:12:51: Das ist natürlich was, was prägt und was auch Folgegeneration prägt.

00:12:54: Und da würde ich sagen, jetzt ist der stolz wieder da.

00:12:58: Ja, und ich glaube, die Frage ist so ein bisschen, welche Ausdauer haben die Leute?

00:13:03: Das kann ich auch noch nicht profizieren.

00:13:06: Aber was ich zum Beispiel sehr bezeichnet fand, als ich vor zwei Jahren in der Nahverkehrsrunde gesagt habe, lass mal eine Demo machen, wenn ihr streikt durch die Stadt, haben gesagt, nein, dann bist du wahnsinnig.

00:13:14: Wir bleiben am Betriebshof hinten.

00:13:16: Wir werden uns nur beschimpft.

00:13:17: Wir gehen doch nicht in die Stadt.

00:13:19: als streikende Beschäftigte.

00:13:21: Aber warum nicht?

00:13:22: Na ja, wir streiken ja.

00:13:24: Also es war fast so ein Schämen, dass man jetzt in der Arbeit niederlegt.

00:13:30: Und da muss ich sagen, dass auch mit der Unterstützung von politischer Hilfe, also wir fahren zusammen, hat uns ja da viel geholfen in der Tarifkampagne, wir haben viel zusammen auch politische Arbeit gemacht und eben mit den Leuten auch viel Bildungsarbeit gemacht.

00:13:42: Ich würde sagen, das ist jetzt weg.

00:13:43: Also die machen ihre Demo, die machen ihre Demo mit den Kollegen aus dem Krankenhaus und die stehen auch dazu.

00:13:49: Ja, ich finde gern im Gespräch noch mehr auf Zusammenarbeit mit anderen Bündnispartnern kommen und insgesamt, also dieses ganze Element von Organisierungen wie Bautmaden, selbstbewusst rein auf, aber zuerst würde ich gerne noch einen Schritt zurückgehen, nochmal zu der Auseinandersetzung im ÖPNV, auch weil ich finde, sehr spannend, insgesamt die Frage, wie sind die Arbeitgeber gerade drauf?

00:14:15: Und also natürlich ist es jetzt im ÖPNV ein bisschen anders als in der Privatwirtschaft, aber wir haben insgesamt eine, okay, gut, du verneinst, finden wir gleich heraus.

00:14:28: Das würde mich vielleicht auch interessieren, ist der Unterschied zwischen meinem öffentlichen und privaten Arbeitgeber, aber vielleicht erstmal so grundsätzlich.

00:14:34: Du hattest ja vor zwei Jahren Tarifrunden, jetzt stecken wir lange in einer Recherzion und wir haben auch keine Amperregierung mehr, sondern ein Kanzler Friedrich Merz, der sein Abschrei für die Arbeit in der Klasse doch recht offen zu schaustellt.

00:14:52: Erlebst du ein zugespitztes Klima sozusagen, ein feindliches Klima im Vergleich zu vor zwei Jahren?

00:14:59: Und was bedeutet das dann auch für den Charakter oder für die Qualität der Auseinandersetzung?

00:15:05: Also ich glaube, erst mal ja, es ist zugespitzt, weil natürlich politischer Rückenwand auch für Forderungen wie Arbeitszeiterhöhung jetzt da ist.

00:15:13: Und also ich würde tatsächlich sagen, ich habe ja auch lange bei der Metallgearbeitung Es ist nicht per se so unterschiedlich zu Tarifverhandlungen auch in der Privatwirtschaft.

00:15:21: Der einzige Unterschied ist, dass man mit den Streiks nicht finanziell wehtut, sondern in der Öffentlichkeit wehtut.

00:15:27: Und da natürlich ein anderer Hebel ist.

00:15:29: Und da auch die Frage ist, also viel mehr die Frage ist, haben wir in Rückhalt der Bevölkerung als jetzt Obdießerei in Silberz-Guss-Streiken, sag ich jetzt mal.

00:15:38: Genau, und in den Verhandlungen, also das hat man schon in der, so ehrlich gesagt, auch schon in der Tarif von einem öffentlichen Dienst, also Bund und Kommunen.

00:15:45: gemerkt, da gab es ja auch viele Diskussionen um, ja, sind die Leute überhaupt produktiv, Arbeitszeitverlängerung, die ist das und das ist nicht neu.

00:15:58: Also ich fühle jetzt auch schon sehr lange Triefwandung und das ist nicht neu, aber ich glaube die Beharrlichkeit dahinter, das wirklich ernst zu meinen und da auch in Angriff zu starten, die ist groß.

00:16:08: Wir haben ja am öffentlichen Dienst einen sehr guten Abschlussfind nicht gemacht, aber das gibt zum Beispiel jetzt die Möglichkeit, das einzelne Beschäftigte mit Zustimmung auch ihre Arbeit für eine gewisse Zeit auf zwei und vierzehn Stunden aussehen können.

00:16:21: Das ist natürlich was, wo wir auch sagen, ja, das ist nicht das, was wir wollen.

00:16:27: Und ich muss sagen, ich habe die Tarifverhandlungen geführt auch in einem anderen Verkehrsbeiverband, also der Militator Omnibus Verband, das ist ja auch nochmal ein großer Verband in Thüringen.

00:16:35: Da muss ich sagen, haben wir ein sehr gutes Ergebnis erreicht.

00:16:37: Und da war auch die Gesprächsatmosphäre mehr in Arbeitgebern gut.

00:16:40: Aber sie haben zum Beispiel auch ... wollten an die Ad-Geld-Vorzahlung im Krankheitsfall ran.

00:16:46: Also, so Sachen, wo ich so denke, das ist eigentlich ... da kein Diskussionsgegenstand.

00:16:51: Alles quasi Versuche seitens des Arbeitgebers auf der einen Seite ein bisschen zu sparen, aber auch quasi an den Rändern ein bisschen von dem Einkommen der Arbeitnehmerseite.

00:17:03: Einzuschränken sozusagen.

00:17:05: Ja, ich meine, ich muss ja schon sagen, die End-Gate-Erhöhung in den letzten Jahren waren auch hoch.

00:17:10: Also wir haben ja schon auch, trotz des wir jetzt nicht im Real- und Gewinnbereich so groß sind, haben wir natürlich große End-Gate-Erhöhung erreicht.

00:17:16: Und jetzt sagen die Arbeitgeber halt, ja und jetzt wollen wir halt mal was.

00:17:20: Das ist natürlich die Argumentation, die da kommt, wo ich auch sagen muss, da ist wieder ein Unterschied, finde ich.

00:17:26: Wenn kommen deine Arbeitgeber sagen, wir haben da kein Geld, dann glaube ich ihnen das auch erst mal.

00:17:31: Die Frage ist, wer muss das ausgleichen?

00:17:34: Ja, genau, ich meine, weil der Arbeit, ich meine, als ich meinte so Unterschiede zwischen privaten und öffentlichen Arbeitgebern, ich glaube so rein auf der... Also der Ebene der moralischen Argumentation.

00:17:46: Da argumentiert natürlich ein Vorstand von VW anders als ein kommunaler oder auch landesweiter Arbeitgeber, der auch sozusagen das Argument ins Feld führen kann.

00:17:56: Im Interesse der Gesamtbevölkerung müsst ihr verzichten, weil es geht ja um unsere Infrastruktur, um unser Geld und nicht die Gewinne eines privaten Konzernes, wo man würde zumindest hoffen, die sympathierende Öffentlichkeit relativ beschränkt sind.

00:18:10: Und wie geht ihr dann damit um?

00:18:12: Er ist jetzt in dieser zugespitzen wirtschaftlichen Lage.

00:18:17: Ja, genau.

00:18:18: Es ist in der Stelle ein anderer Arbeitgeber.

00:18:20: in den Verhandlungen, sind es nur die gleichen Argumente.

00:18:25: Also, was wir uns einfordern.

00:18:29: Als Werde ist zu sagen, ja, wir sehen das, dass die Kommunen unterfinanziert sind, ist kein Geheimnis.

00:18:34: Ich glaube, dass die Steuerumverteilung vom Bund auf Kommunen nicht dem entspricht, wie die Aufgabenverteilung ist, sehen wir auch.

00:18:42: Also, ich glaube, da haben wir gar keinen Konflikt.

00:18:45: Die Frage ist, machen wir jetzt gemeinsam Druck nach oben oder machen Sie jetzt Druck nach unten?

00:18:50: Und die Frage stellen wir in Verhandlungen immer mehr.

00:18:52: Also, wir haben auch in der Tariffunde... Bund und Kommunen, da haben wir auch den Arbeitgeberinnen, also es sind ja nun mal Bürgermeisterinnen und Bürgermeister oder eben Gemeinderäte, auch ein Bündnisangeboten zu sagen, lass gemeinsam Druck machen.

00:19:07: Auf Bundespolitik, das wurde nicht angenommen.

00:19:11: Und bis hin zu dazu, wo ich auch gesagt habe, okay, jetzt finde ich es schon auch, da habe ich dann auch wenig Verständnis, dass zum Beispiel der Oberbürgermeisterin Weimar mir dann oder der Gewerkschaft einen Zutrittsverbot gegeben hat.

00:19:24: Also so in der Art, ich kann ja hier nicht zulassen das, wo ich sage, naja, ich verstehe die finanzielle Lage, aber das kann nicht die Leute beschränken, indem sie auch Beschäftigte sind und sie sind genauso Beschäftigte wie in der Privatwirtschaft und sie dürfen sich genauso organisieren, ihre Forderungen stellen, sie haben gute Gründe dafür.

00:19:41: Es gibt aber natürlich auch Arbeitgeberinnen, Arbeitgeber einzelner Verkehrsbetriebe zum Beispiel, die sagen, wir sehen das auch so.

00:19:48: Wir sind unterfinanziert und da gibt es auch erste Versuche, gemeinsam Druck auf Politik zu machen.

00:19:53: Aber die große Breite ist es halt noch nicht.

00:19:58: Wie würde das dann konkret aussehen, Druck auf die große Politik oder groß auf den Bund auszuüben?

00:20:03: Also ich meine, wir haben ja kein politisches Streikrecht in Deutschland.

00:20:08: Und da hat es ja am Anfang geschildert, wie aufgebrochen die Tarifverträge mittlerweile geworden sind, so dass einheitliche Tarifverhandlungen nicht möglich sind.

00:20:18: Ich denke, das ist auch ein bisschen Strategie, Teil und Herrscher.

00:20:21: Also wie kann dein konkret im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,

00:20:31: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im.

00:20:37: Wenn die Bereitschaft da wäre, wäre das natürlich eine spannende Frage.

00:20:40: Und es gibt auch so erste Versuche von Bürgermeisterinnen und Bürgermeisterinnen, da Zeichen zu setzen.

00:20:47: Also es gab jetzt einen Brief.

00:20:49: Ich glaube, ich habe das irgendwie aufgeschrieben.

00:20:51: Oberbürgermeister Brücken hat jetzt mit zwölf anderen einen Brief an Herrn Merz geschrieben, dass sie... dass das nicht mehr so weitergeht.

00:20:59: Es gab symbolische Aktionen, glaube ich, von dem Kamera aus Nürnberg, wo sie mit Rettungsringen ums Rathaus, also es gibt symbolische Öffentlichkeitswirksam-Aktionen bereits von der Arbeitgeberseite, aber in dem Fall sind es ja vor allen Dingen die politischen Verantwortlichen, die ja auch in Not sind und die Not sehen.

00:21:17: Aber es gibt noch keine geschlossene gemeinsame Kampagne von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, weil es noch nicht ... Dazu kam.

00:21:26: also was ich da persönlich erwarten würde ist, wenn es Forderungen gibt, egal jetzt ob bei den Ländern, bei den Verkehrsbetrieben oder in Stadtgrüne, dass dann auch der Arbeitgeber den Beschäftigten sagt, ich verstehe eure Forderungen und wir treten jetzt gemeinsam dafür ein, das passiert jetzt nicht so inflationär.

00:21:44: Es gibt natürlich Parteien, die dem näher sind und Parteien, die dem ferner sind, da müssen wir auch nicht darüber reden.

00:21:49: Und ja, also wir zwingen auf jeden Fall immer mehr in der Aktion, auch die politischen Veranstalter da auch konkret stellen zu beziehen.

00:21:57: Also, was wir erstmal tun können ist, natürlich können wir keine politischen Forderungen stellen, das tun wir auch nicht, aber wir stellen Tarifforderungen und laden dann natürlich auch politische Mandatssträger ein, wie zum Beispiel im Februar, wo ja dann überraschend Bundestag war.

00:22:11: Aber letztes Jahr hatten wir gerade Tarifrunde.

00:22:14: Dann haben wir die Bundestagskandidatin der Region Weimar hatten wir gerade einen Streik eingeladen.

00:22:21: Und dann wollen die ja erst mal reden.

00:22:23: Da haben wir gesagt, nein, zwei Minuten, wenn ich.

00:22:27: Aber jetzt die Frage der Frage, wir haben hier einen Banner mit den Forderungen der Beschäftigten, unterschreiben sie das.

00:22:33: Und da wird es dann schon sehr konkret.

00:22:34: Ich kann ja mal twoilern, FDP und CDU nicht unterschreiben.

00:22:39: Und da merke ich dann schon, so was braucht es auf jeden Fall gerade, dass wir ganz konkret sagen, ja, wir verstehen das.

00:22:44: Aber sind Sie jetzt persönlich als Unterstützerin der Beschäftigten?

00:22:49: Und da trennt sich es dann schon.

00:22:50: Und ich glaube, die politischen Mehrheiten sind eben da gerade noch auf der anderen Seite.

00:22:56: Sollte es das immer mehr geben, dann kann man sich, glaube ich, eine Menge überlegen, was man da gemeinsam machen könnte.

00:23:00: Also, ich glaube, da sind die Möglichkeiten groß.

00:23:04: Du hattest, wir haben ja vorhin kurz gesprochen über Bündnisse wie Wir fahren zusammen, ich habe vorallem für Futures gesagt, aber es ist ja irgendwie nahe beieinander.

00:23:17: Es gab vor allem auf kommunaler Ebene im Bereich IPNV eine Reihe von sozusagen gesellschaftlichen Bündnissen, die Themen wie Klima, Bezahlbarkeit, Arbeitsrechte miteinander verbunden haben.

00:23:31: Wie erfolgreich würdest du diese Initiativen bewerten?

00:23:35: Und sind sie auch für so was wie eine Tarifrunde oder für größere politische Auseinandersetzungen auch nützlich?

00:23:44: Ja, ich kann das nicht so pauschal für alle Regionen so beantworten.

00:23:48: Ich glaube, also wir haben das ja vor allen Dingen vor zwei Jahren in der Verkehrsrunde auch gestartet.

00:23:54: Ich glaube, im Jahr ist es im Jahr zwanzig, wo er das gestartet und dann war Corona.

00:23:57: Aber so richtig in die Praxis überführt war es dann vor zwei Jahren.

00:24:00: Und ich glaube, da gibt es sehr, sehr viel, also ich glaube, ich weiß, da gibt es sehr, sehr viele Hürden, wo wir auch beim Machen lernen als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter.

00:24:09: Und auch als Bündnispartnerinnen.

00:24:10: Also es gibt genug Sachen, die man falsch machen

00:24:13: kann.

00:24:14: Aber es gibt auch Sachen, die man richtig machen kann.

00:24:16: Ich glaube, ein großer Faktor, den ich auch jedem raten würde, mit Anfang des Zeit zu investieren.

00:24:24: Also ich glaube, das wissen wir, glaube ich, auch als politischer Aktive.

00:24:28: Es funktioniert überhaupt nicht zur Streikdemo.

00:24:31: Also man kann das machen, aber es funktioniert langfristig nicht, nur zur Streikdemo zu kommen.

00:24:36: Übrigens finden wir auch richtig.

00:24:37: Das ist mal nett, aber das hat keinen Effekt.

00:24:41: Also keinen Kurzzeitdinger, aber erst recht keinen Langzeitigen.

00:24:44: Alles, was es braucht, damit Beschäftigte und auch politische Verbündete oder auch Klim- also wer eben denkt, dass es wichtig, dass die zusammen auch handlungsfähig sind, ist Bindung.

00:24:56: Bindung zwischen den Menschen, das ist das A und O. Ich hab da immer so eine Situation im Kopf, wo wir am Streikposten stehen.

00:25:03: Auch hier im ländlichen Raum ist ja immer auch politisch noch mal ein bisschen anders.

00:25:07: Und ein Streikender, also euer Humbusfahrer, so sagt, ja, also was ich ja ganz schlimm finde, sind diese Klimaklima, also das ist ja ganz schlimm.

00:25:15: Und dann sagt die Kollegen die mir, ja lustig, ich bin die, die du glaub ich meinst.

00:25:20: Ich bin hier von, wir fahren zusammen und was findest du so schlimm?

00:25:23: Und dann konnten die sich unterhalten.

00:25:26: Und ich glaube, das ist unsere Aufgabe, als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter Räume aufzumachen, wo Leute sich überhaupt erst mal erhalten.

00:25:33: Das ist der einzige Weg.

00:25:35: Wir können Kampagnen machen, wir können Medienarbeit machen, aber der einzige Weg ist, dass die Leute sich kennenlernen, dass sie merken, ach so, ist ja auch nur ein Mensch, will auch einfach nur das sehr planetweiter irgendwie existiert, okay, kann ich irgendwie doch verstehen.

00:25:50: Und es gibt immer einen Männer, also okay, nicht immer, immer.

00:25:55: Aber in sehr viel mehr Fällen als wir vorher denken.

00:25:58: Und wenn diese Bindung irgendwie da ist und das Vertrauen ineinander, dass man sich nichts Böses will und dass man sich auch nicht instrumentalisieren will, sondern dass man einfach wirklich ähnliche Interessen hat.

00:26:08: Also ohne Verkehrswende und ohne Beschäftigte, die das machen, brauchen wir auch nicht darüber reden.

00:26:15: Und ich glaube, wenn das einmal da ist und das dauert, also ich glaube, bei uns hat es so zweieinhalb Jahre gedauert, war auch viel Arbeit.

00:26:21: Und mit vielen Situationen, wo wir dachten, okay, Jetzt geht es doch nicht.

00:26:26: Hat es geklappt, dass sie wirklich zusammenhalten und streiken und da auch wirklich zusammen Medienarbeit machen.

00:26:34: Ich würde auch nicht sagen, dass das immer braucht, weil das Wichtigste ist erstmal, dass die Beschäftigten das selber verstehen.

00:26:40: Aber es nützt natürlich schon, wenn sie nicht nur von der Gewerkschaftsekretärin hören.

00:26:46: ist wichtig, sondern wenn sie es einfach auch sehen.

00:26:48: Und das ist gar nicht nur wir fahren zusammen, da sind es auch, ich sage mal, es gibt hier viele Verbände auch oder Eltern, also vor allen Dingen auch Eltern von Schülerinnen, die sagen, wir brauchen euch, sonst kommen die gar nicht in die Schule.

00:27:01: Es ist auch wichtig, dass ihr ausgeschlafen seid und nicht, also ich hatte mal einen Schüler von der Schülervertretung da, der hat eine Rede gehabt und hat gemeint, also mir fällt schon auch auf, dass Die Person die morgens mich zur Schule fährt mich nachmittags wieder abholt.

00:27:18: Ist irgendwie schwierig.

00:27:19: Ich will ja auch das hier ausgeschlafen.

00:27:22: Und ich glaube, da muss es viel breiter gedacht werden, als jetzt.

00:27:25: nur wir fahren zusammen.

00:27:26: Aber wir fahren zusammen war eine der ersten Gruppen, die verstanden haben, dass es Arbeit braucht.

00:27:31: Und dass es eben nicht reicht.

00:27:33: Einfach nur auch mal da zu sein und die Arbeit haben sie unentgeltlich gemacht.

00:27:38: Das sage ich auch immer den Beschäftigten über den V, wenn sie dann gesagt haben, was wollen die hier schon wieder?

00:27:42: Das ist ja in Freizeit.

00:27:43: Sie sitzen in ihrer Freizeit mit euch hier und ich glaube solche Vermittlungs, also Moderatoren brauchst natürlich.

00:27:50: Aber im Grunde haben die schon alleine zueinander gefunden mit viel, viel, vielen Gesprächen.

00:27:57: Ja und ich meine wenn man es auf die große Ebene führt, ja also wir haben so viel für die Verträge und so viele Leute, die das vielleicht auch schlecht finden, dass immer gestreikt wird.

00:28:06: Also ich glaube, wenn wir es schaffen würden, dass wir erkennen, dass das alles ein Kreislauf ist, dass ich als Bewohnerin das Amt brauche, die Kita brauche und dass das alles Menschen sind, die das machen und dass ich mit denen sehr viel gemeinsam habe, dann hätten wir da schon, oder je mehr wir das haben, das zu erfolgreicher sind wir auch ohne politischen Streik.

00:28:26: Ja, ich mein, du hast mir jetzt meine nächste Frage weggenommen, aber ich würde da trotzdem nachbohren.

00:28:32: Es war auch eine gute Antwort, keine Frage.

00:28:33: Wirtschaftliche Kriterien reden halt nun meistens.

00:28:35: Nein,

00:28:35: das war eine sehr schöne Antwort, aber vielleicht auch zur Praxis heraus.

00:28:41: Wir haben es jetzt schon mehrmals gesagt, die zehn Millionen Beschäftigte sind dieses Jahr von auslaufenden Triefverträgen betroffen.

00:28:47: Stehen auch ein paar richtig große Arten, also Gebäudereinigerinnen, auch VW, jetzt keine kleine Firma in der deutschen Wirtschaft.

00:28:58: Gleichzeitig haben wir zunehmende Verteilungskämpfe, eine immer rauer werdender Ton in der Bundespolitik und dadurch vielleicht auch dann zunehmende Verteilungskämpfe zwischen unterschiedlichen Sektoren der Arbeit.

00:29:11: Wie erlebst du das in der Praxis?

00:29:15: Gibt es eine erhöhtes Bewusstsein dafür, dass wir sozusagen in einem Boot stecken oder eher umgekehrt?

00:29:20: Also ist eher die Gefahr, dass Teilen und Herrschen in Zeiten von knappen Kassen erfolgreich wird.

00:29:27: oder erfolgreicher.

00:29:30: Ich würde sagen beides.

00:29:31: Beides existiert.

00:29:32: Also ich habe in jedem, also ich habe jetzt gerade nebenher auch noch Hausdariefkämpfe und mache im TdL was und mache auch im TVN was.

00:29:40: und ich würde sagen, beides ist da gar nicht so im Sinne von, die nehmen uns was weg, sondern wenn wir das jetzt fordern, dann wirkt es unverschämt, weil dort ist es ja schon knapp.

00:29:51: Das ist oft eine Argumentation.

00:29:53: Also es gibt auch natürlich Kollegen, Kollegen sagen, die fordern zu viel.

00:29:58: Das geht ja nicht mehr, das darf man nicht mehr.

00:30:00: Das ist natürlich ein Bewusstsein, das ist innerhalb eines Betriebes unterschiedlich, das ist innerhalb einer Branche unterschiedlich und erst recht, wenn man alles zusammennimmt.

00:30:08: Aber die Kollegen, die wissen, dass sie gebraucht werden und dass es nicht nur um sie selber geht als Beschäftigte, sondern auch um die Stellen an sich, also auch um die, die nach ihnen kommen und diesen Job auch noch ausführen wollen, sollen.

00:30:23: Die haben da schon klares Bewusstsein und ich muss auch sagen, ich war da auch sehr stolz auf meine Thüringer Busfahrer.

00:30:29: Ich sag das mal so klassisch, als wir angefangen haben.

00:30:33: Und die Kollegen meinten, ja, aber uns wurde jetzt schon quasi von Stadtseite gesagt, wenn ihr zu viel fordert, schließen wir das Frauenhaus.

00:30:41: Und das ist ja auch Mist.

00:30:42: Und da war ich sehr stolz, dass sie das als Problem wahrgenommen haben.

00:30:46: Also, es ist ja auch nicht immer so, dass das jeden interessiert.

00:30:49: Und ich muss sagen, das ist auf jeden Fall gewachsen.

00:30:51: Und es hat auch dazu geführt, dass werden jener... sehr viel Arbeit auch reingesteckt haben, dass sie zum Beispiel die Streikenden der Tarif von der Länder, also vor allen Dingen Beschäftigte des Krankenhauses, des Universitätsklinikums, der Hochschulen und die Streikenden vom Nahverkehr sich auf einen Tag geeinigt haben.

00:31:11: Gut, wir waren ein bisschen festgelegt, weil der Bundesweit war.

00:31:13: Insofern haben die ihren Tag flexibel umgelegt, um gemeinsam zu streiken.

00:31:18: Das ist bisher noch nicht geglückt.

00:31:20: Und das war jetzt ein Erlebnis, also es war erst Montag, deswegen ist es noch ein bisschen frisch.

00:31:25: Wo ich wirklich immer noch sehr emotional bin, weil die Leute ohne sich zu kennen, auch wenn wir jetzt nicht Berlin sind, aber es kennen sich trotzdem nicht alle.

00:31:35: Ohne sich zu kennen, wir haben gemeinsam mit Demo gemacht und waren gemeinsam mit Narina und haben auch gemeinsam versucht uns kennenzulernen, also auch die Leute zusammenzuführen.

00:31:44: Und von ganz alleine, die Leute sagen, wir wollen jetzt nur noch mit den Kollegen üblichen Vorstrecken.

00:31:48: Wir gehören hier zusammen und wir sind der öffentliche Dienst.

00:31:51: Ohne uns geht hier nichts und das hat total schnell verfangen.

00:31:55: Und das ist es, glaube ich, wo wir jetzt dran müssen, dass die Leute, wenn ich jetzt, ich sag mal, in der Stadtverwaltung oder auch in einem Privatbetrieb oder sonstwo arbeite und es ist Tarifwunde im Handel, dass mich das was angeht.

00:32:10: Obwohl jetzt

00:32:11: vielleicht damit gar nichts zu tun haben.

00:32:13: Weil am Ende werden auch in Tarifverhandlungen ständig auch Tarifverträge vergleichen.

00:32:18: Egal, also ich sage mal die Metall muss auch dazu sagen, wenn es immer heißt öffentlicher Dienst, also die Privatwirtschaft hat uns tariflich schon längst überholt, weil sie natürlich auch an einigen Kämpfen stärker waren.

00:32:31: Aber auch generell unabhängig davon, was für ein Tarifvertrag das ist, ich muss immer wissen, Arbeitgeber kennen die auch.

00:32:39: Wir müssen auch immer gucken, dass wir unser Niveau auch, ich sage immer, wir müssen unser Niveau genauso nach oben halten wie die Vermieter ihr Mietniveau.

00:32:49: Also die sprechen

00:32:50: sich auch ab.

00:32:51: Also im Grunde ist es, betrifft mich jede Tarifverhandlung, egal ob ich jetzt morgens auf dem Bus warte.

00:32:58: Und das ist ein Bewusstsein, ja, da sind wir noch nicht, das ist noch nicht da.

00:33:03: Aber ich glaube, das gilt

00:33:06: es zu erkämpfen.

00:33:08: Wir haben ein Instrument gemacht, das ist eine Stadtversammlung gewesen.

00:33:12: Da haben die Beschäftigten selber eingeladen ins Rathaus.

00:33:15: Gut, wir mussten uns bieten, es wurde uns nicht einfach so gegeben.

00:33:19: Für alle, die es interessiert, und Presse, und auch Politikerinnen.

00:33:23: Und die Beschäftigten selber haben von ihren Arbeitsbedingungen berichtet, warum sie die Forderungen haben, die sie haben.

00:33:29: Und das war natürlich sehr viel Überzeugungsarbeit, weil das ist natürlich nichts, was ... was Leute so einfach können und machen wollen.

00:33:37: Und das hat aber dazu geführt, dass zum ersten Mal auch Politikerinnen der Stadt gesagt haben, ach, das wussten wir ja gar nichts, ja gar nicht so tolle Arbeitsbedingungen sind.

00:33:47: Oder auch die Presseberichterstattung, dass die jetzt so positiv ist, glaube ich, hat ein, also das ist auch dahergekommen, dass sie sich einfach unterhalten haben.

00:33:55: Und die Herausforderung ist, glaube ich, das auch außerhalb von Tarifrunden zu machen.

00:34:00: Ja, also das ist dann, dass es quasi mich nicht nur interessiert, wie es eigentlich beschäftigt von X Y Branche geht, wenn die gerade Verhandlungen haben, sondern.

00:34:08: Das ist mich tatsächlich morgens beim einkaufenden Supermarkt schon interessiert.

00:34:13: Um diesen

00:34:13: Blick zu haben, dass das auch Leute sind, die ihren Leben führen, wie ich es auch mache.

00:34:19: Ich glaube, dieses Bewusstsein haben wir noch nicht.

00:34:22: Es sind immer die aus dem Handel, die aus von VW.

00:34:26: Aber wir gehören alle zusammen.

00:34:28: Und spätestens beim Streik, wenn die Kita streiken, merkt man erst mal, welche Eltern alle zu Hause bleiben müssen, wenn die Beschäftigten nicht ihre Arbeit machen.

00:34:35: Also, da wird es dann immer sehr sichtbar, dass wir eigentlich alle miteinander zusammenhängen.

00:34:40: Und das wünsche ich mir schon.

00:34:42: Ich weiß nicht, ob wir das jetzt so schnell geregelt kriegen, dass wir es bewusst sein.

00:34:45: Weiß ich nicht.

00:34:47: Ja, ist eine Herausforderung, vor allen Dingen mit den Sprüchen, die wir jeden Tag hören von Herrn Merz.

00:34:52: Aber vielleicht eint uns das ja auch.

00:34:54: Wenn wir jetzt alle faul sind und alle immer nur krank machen, dann sind wir ja irgendwie auch wieder in einem Boot.

00:35:02: Also ich habe jetzt so eine Umfrage gesehen, wo jemand gefragt hat, hier, Sie sind hier mitten am Tag einfach unterwegs in der Stadt, finden Sie nicht, dass hier auch Faul sind, wie das Herr Merz sagt?

00:35:10: Und die so, ja, guten Faul.

00:35:12: Und das war nicht, also ich finde auch, wenn man es so oft hört, dann ist vielleicht auch okay.

00:35:17: Aber

00:35:18: das ist natürlich eine

00:35:20: Klatsche.

00:35:22: Eine letzte Frage, auch in dem Spirit.

00:35:25: Du kannst uns natürlich nicht verraten, wann die nächsten Warnstreik stattfinden.

00:35:28: Das würde ja auch ein bisschen dem Sinn einer solchen Aktion widersprechen.

00:35:33: Aber wir können, glaube ich, sicher davon ausgehen, es werden weitere Warnstreiks geben im ÖPNV und in den nächsten Wochen.

00:35:39: Du hast es vorhin schon gesagt, jetzt beim Streiposten auftauchen und sagen, ich finde es ja auch gut, ist jetzt nicht so hilfreich, aber...

00:35:49: Mit Kugengates,

00:35:49: okay, genau.

00:35:50: Das wäre meine letzte Frage.

00:35:51: Was kann man in den nächsten Wochen, wenn man die Streitenden unterstützen will und auch innerhalb der Bevölkerung quasi gegen eine streikfeindliche Haltung agieren will?

00:36:01: Was kann man tun, um solidarisch zu sein?

00:36:05: Also kurz zu den Verhandlungen, tatsächlich gibt es die noch nicht, also die Streittermine, weil tatsächlich die Tarifkommission sich dann berät nach der Verhandlung und auch immer einschätzen muss, okay, mit dem Angebot, was wir haben, sind die Leute dann... noch am Start oder machen mit der Befragung.

00:36:19: Das ist tatsächlich noch gar nicht so fest, vor allen Dingen, weil es in Sechzehn ist.

00:36:24: Deswegen geht es gar nicht ums Nichtverraten, sondern es ist jetzt auch wirklich spannend, was die Verhandlungen bringen und unterstützen.

00:36:30: Also es gab jetzt eine Aktion und das fand ich jetzt auch wirklich.

00:36:34: Ja, ich bin gerade ein bisschen berührt von den Sachen, aber ich hatte am Freitag erst Kollegen auch von der Uni, so Tür-Anhänger, nee, so Anhänger mitgegeben für den Bus, da steht, du wartest auf dem Bus, ich wart auf meinen Entgelt oder welcher Preis hat eigentlich meine Einsamkeit, weil das ist ein großes Thema im Schichtdienst.

00:36:54: Oder ich muss mich anspucken lassen und bekomme noch nicht mal meine Forderung durch, also so Sprüche.

00:37:00: Und diese Tür-Anhänger mit Verlinkung auf unsere TVN-Seite, die haben dann die Kollegen dann mitgenommen.

00:37:08: Uni, ich glaube auch ein paar vom Klinikum und ein paar so, die woanders alle Gewerkschafterinnen sind und haben den in den Busen aufgehangen, auch in verschiedenen Buslinien.

00:37:17: Und ich habe an dem ganzen Freitagfotos von den Beschäftigten gekriegt, wie schön, wir werden unterstützt und das gab noch nicht mal direkten Kontakt, sondern die haben einfach gesehen, Fahrgäste haben das aufgehangen und hat die extrem... berührt, also der eine Kollege meint, kam dann freitagabend auch noch ins Restaurant, meinte, kann ich noch mehr Türenger haben?

00:37:35: Wir haben die Tür-Anhänger genannt, weil die so Hotel-Ding haben.

00:37:39: Für die Haltestangen.

00:37:40: Der eine Busfahrer hat mich gerade gedrückt sogar, weil das so gerührt war.

00:37:44: Und ich glaube, das sind manchmal so ganz kleine Sachen, wo da wenn ich einfach auch einsteige, ich bin jetzt so im Nahverkehr, aber es gibt ja so viele Branchen, und sage, hey cool, dass ihr für ihr Arbeitsbedingungen kämpft.

00:37:56: Das sind Sätze, die merken die sich für immer.

00:37:59: Ich habe einmal nach Tieren vor sechs, sieben Jahren gesagt, cool, dass ihr auch für eure Interesse streikt.

00:38:06: Und die habe ich sieben Jahre später gesehen.

00:38:08: Und die hat gesagt, das hat uns damals.

00:38:11: Das haben wir nicht erwartet, dass das aus der Elternschaft kommt.

00:38:14: Gut, die wusste jetzt auch nicht, dass ich auch Gewerkschaften gesehen bin.

00:38:17: Musst ihr auch nicht, ne?

00:38:19: Musst ihr auch in dem Moment nicht.

00:38:20: Aber ich glaube, so kleine Sachen, es braucht nicht immer die Riesenkampagne.

00:38:24: Brut, Bratwurst, der Helfen, den Thüringen natürlich.

00:38:27: Aber es brauchen nicht immer diesen Kampagnen.

00:38:29: Und jeder Kommentar, der vielleicht erst mal wirkungslos scheint, hat eine Wirkung.

00:38:38: Das ist doch ein schönes Schlusswort.

00:38:41: Also nochmal die Botschaft an alle da draußen.

00:38:44: Auch die kleinen Gesten machen einen großen Unterschied im Arbeitskampf.

00:38:48: Vielen Dank noch mal Katja für die Einsichten in sowohl den Verhandlungen als auch in das tägliche Kämpfen der Gewerkschaftsbewegung heute in Deutschland.

00:38:59: Das kann ja auch klappen.

00:39:01: Es kann ja auch klappen.

00:39:02: Genau, nie vergessen.

00:39:04: Bis zum nächsten Mal.

00:39:16: Katja und an euch unsere loyalen Zuhörer und Zuhörer.

00:39:21: Wenn du ein Thema oder auch ein Gast vorschlagen möchtest, kannst du das gerne tun, indem du uns ein Kommentar hinterlässt unten auf YouTube oder gerne eine Mail schickst an redaktionatjackabin.de.

00:39:35: Nächste Woche geht es dann weiter mit Robin Jaspat über die Rolle Europas in seinen ehemaligen afrikanischen Kolonien.

00:39:42: Bis dahin.

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